Sonntag, 5. Februar 2012

Klaus Kufners Lehrjahre


Lange habe ich nichts mehr von der nationalen Friedensfront rund um den arabisch-jüdischen Waldorfkindergarten „Ein Bustan“ gehört. Keine Anrufe von der „Frankfurter Rundschau“, keine lustigen Blogartikel, nix, nada, niente. Zumindest, bis vor einigen Tagen der Antisemitismus-Forscher und Hobby-Detektiv Klaus Kufner aus Rügen bei mir anrief . Dabei teilte er mir auch mit, er würde demnächst einen Artikel über meine  angeblichen „Verbindungen ins rechtsextreme Lager“ (= zwei Verlinkungen in islamkritischen Foren zu meinem Blog)  in seiner eigenen Qualitätszeitung „MV Times“ publizieren.  Einzig: Wer war nochmal Klaus Kufner? Und wer ist der Mann eigentlich wirklich?


Nun, wir erinnern uns. Klaus Kufner, das ist der tapfere Advokat der „Ein Bustan Deutschland e.V.i.G.“-Clique und Vater dreier jüdischer Kinder, der Anfang Dezember das Jahrhundert-Pamphlet mit dem TitelDigitale Lynchjustiz verfasste. Darin ordnete er mich einer „rechtsextremen nationalistischen jüdischen Gruppierung“ zu, die „Ein Bustan“ zerstören, eine „Hetzjagd“ auf die Friedensaktivistin Irena Wachendorff (1. Vorsitzende des deutschen Vereins) veranstalten, Email-Accounts hacken und damit freilich für den Antisemitismus in Deutschland verantwortlich sein soll. All das wusste Herr Kufner übrigens, ohne mich zuvor anzurufen. Macht aber nix, denn schließlich war selbst mein Lieblings-MdB Ruprecht Polenz von dieser humanistischen Schrift so begeistert, dass er sie umgehend zustimmend auf seiner gut besuchten Facebook-Pinnwand verlinkte. Seitdem profiliert Kufner sich nachwievor als Kämpfer für das Gute und Schöne, für den Frieden, für Frau Wachendorff und für die Kinder in aller Welt. Zu diesem Zwecke jagt er übrigens auch keine Nazis auf der Insel Rügen, sondern befasst sich auf seiner eigenen Facebook-Pinnwand lieber inflationär und seit zwei Monaten nahezu täglich mit meinem vermeintlich „rechtsextremen Naturell“. 

Insofern hat die Ein-Bustan-Friedensfront auf den ersten Blick tatsächlich einen überaus wertvollen Mitstreiter gefunden. Dumm nur, dass sie dabei vor lauter Freude völlig vergessen hat, sich gelegentlich mal über die höchst aufregende Vergangenheit des Ein Bustan-Fans schlau zu machen. Denn in Österreich, wo er bis 1997 lebte, brachte der tapfere Klaus Kufner alias Ignaz Härtel alias Dr. Kessler alias Dr. Stern alias Aaron Klickstein es damals zu einiger Berühmtheit. Als Antifaschist, Friedensaktivist, Kinderfreund – aber dummerweise eben auch als Nachrichtenschwindler, gewerbsmäßiger Betrüger, Linksextremist sowie mutmaßlich als Fast- Sprengstoff-Attentäter, Lügner, Alkoholiker und Dieb. Im folgenden eine Auszüge aus Kufners bewegter Vita:


Spitzen-Desinformant: "Klaus Kufner schien es in der Tat seit vielen Jahren gelungen zu sein, in verschiedenen politisch jeweils hochbrisanten Zusammenhängen als berufsmäßiger Desinformant und Nachrichtenschwindler zu reüssieren. Allein in der Briefbombencausa waren Dutzende EBT-Beamte mehr als zwei Jahre lang beinahe ausschließlich damit beschäftigt, Spuren zu verfolgen, die von Klaus Kufner & Co. gelegt worden sind. Der Kostenaufwand, den der Desinformant damit verursacht haben dürfte, wird von der EBT auf mehrere Dutzend Millionen Schilling geschätzt. Um sich diese Blamage zu ersparen, hätte freilich ein zeitgerecht vorgenommener Blick in den kriminalpolizeilichen Aktenindex genügt. Dort ist Kufner Klaus Christian (...) seit Jahren als "gewerbsmäßiger Betrüger" vorgemerkt."

(...)

Privat: "Amtlich ist in der Zwischenzeit auch, dass Kufner, obwohl er hochintelligent ist - sein IQ wurde einmal mit 148 gemessen - ein schwerer Psychopath zu sein scheint, der am Borderline-Syndrom und an krankhafter Lügensucht leidet, weshalb sich sowohl seine Familie wie auch sein engster Bekanntenkreis wünschen, daß er endlich eine wirkungsvolle psychiatrische Behandlung bekäme." 

(...)

"Der jugendliche Klaus Kufner galt als "schwer erziehbar", wurde erstmals in der psychiatrischen Abteilung des Wiener AKH therapiert, schaffte schließlich mit Mühe einen Hauptschulabschluss (...) Mitte der siebziger Jahre schloß sich der jugendliche Klaus Kufner der Gruppe revolutionärer Marxisten (GRM) an, wo er seine "antifaschistische Sozialisation" erfuhr (...) Aus seiner GRM-Zeit datierten auch Kufners allererste Vormerkungen in den Archiven der Staatspolizei wegen linksextremistischer Aktivitäten. Unter anderem stand Kufner mit dem wegen Mordes gesuchten deutschen RAF-Terroristen Hans Joachim Klein in Verbindung, der zusammen mit dem berüchtigten Terrorchef "Carlos" am Wiener OPEC-Überfall teilnahm. Drei Männer wurden erschossen." 

(...)

„Seine schon in sehr jungen Jahren geschlossene erste Ehe mit Susanne V. (Abkömmling einer alteingesessenen Wiener Industriellenfamilie), der auch drei Kinder entsprossen, hielt nur wenige Jahre, da Kufner von Anfang an unfähig und unwillig war, einer geregelten Arbeit nachzugehen.“

(...)

„Im Jahr 1986 landete Kufner im Psychiatrischen Krankenhaus der Stadt Wien auf der Baumgartner Höhe, wurde vom Sozialamt als "geistig behindert" eingestuft und sollte das Schneiderhandwerk erlernen."

(...)

„Im Jahr 1990 ehelichte Klaus Kufner - standesgemäß in Venedig - Ulrike Toni S.-L., ORF-Journalistin, Chefredaktrice der Zeitschrift 'Öko-Trends' und Tochter des ehemaligen österreichischen Handelsdelegierten in Pakistan. (...) Weil seine Frau schließlich auch nicht mehr bereit war, sich von ihm verprügeln zu lassen, wurde die Ehe im August 1991 wieder geschieden. Die Schulden, die Klaus Kufner seinen Schwiegereltern zur Abzahlung hinterließ, betrugen alles in allem rund 700.000 Schilling. Zum Dank dafür zeigte Kufner nach der Scheidung seine Schwägerin an (...) Den Herbst 1991 verbrachte Klaus Kufner zur Abwechslung in der Trinkerheilanstalt Kalksburg. 

(...)

Die Sache mit den Spenden: „Danach bezog er die Arbeitslosenunterstützung, bis ihn erneut höherfliegende Pläne übermannten. Auf dem Balkan herrschte schließlich Krieg. Zuerst bildete Klaus Kufner zusammen mit der katholischen Jugend und der KPÖ Wien ein Team für "Frieden und Hilfe in der Welt", nahm (...) an einem "Friedensmarsch" ins bosnische Kriegsgebiet teil, gab Pressekonferenzen, in denen er den UNO-Einsatz attackiert, danach ernannte er sich selbst zum "Childrens' Embassador" von Sarajevo. Nach seiner Rückkehr nach Wien begann er (...) im größeren Ausmaß Spenden für Bosnien zu sammeln (Bekleidung, Medikamente und Geld). Allerdings kam dann nur ein einziger Bus mit den für Bosnien in Wien eingesammelten Spenden in Sarajevo auch tatsächlich an. Den größten Teil der Sachspenden überließ Kufner den Serben. Die Geldspenden gingen ohnehin für Kufners Lebensunterhalt drauf."  

(…)

Der Kinderfreund: „Im Juni 1993 stand in Wien über Einladung der Bundesregierung eine "UNO-Welt-Konferenz" auf dem Programm. (...) Auch eine im New Yorker UNO-Hauptquartier angesiedelte ominöse "Coalition for Children of the earth" plante, in Wien eine Weltkinderkonferenz abzuhalten. Für die Organisation derselben war Kufner natürlich der richtige Mann. (...) Das Ludwig-Boltzmann-Institut für Menschenrechte stellte Kufner Büro, Telefon und Fax zur Verfügung. 150 Kinder aus allen Kriegsgebieten und den ärmsten Winkeln der Welt samt 40 Begleitpersonen waren angesagt. Nachdem die Stadt Wien nicht im imstande war, als Logis für zehn Tage Schulen oder Jugendherbergen für die "Kinder der Welt" zur Verfügung zu stellen, wählte Kufner schließlich das Fünf-Stern-Hotel "City Club Vösendorf" aus und quartierte sich dort gleich selbst ein. Die Reservierung der Zimmer war zuvor auf dem Briefpapier des Boltzmann-Instituts "zu Händen Herrn Dr. Kufner" erfolgt. Die Kinder kamen - es waren übrigens fast ausnahmslos Sprößlinge von Diplomaten aus aller Herren Länder - und die Rechnung machte am Ende rund 1,6 Millionen Schilling aus. Gezahlt wurde naturgemäß nicht (...) Ein kleiner Teil der Rechnung wurde später von New York aus beglichen. Wegen des verbleibenden Schadensbetrags von knapp einer Million Schilling erhob Staatsanwalt Franz Ruzicka schließlich Anklage wegen schweren Betrugs. (...) Am 10. September 1993 wurde Klaus Kufner verhaftet. (...) Am 28. September kam Kufner wieder frei, wiewohl er zuvor zu allen Überfluß auch noch wegen des Verdachts des versuchten schweren Diebstahls von der Polizei zur Anzeige gebracht worden war. (...) In der Zwischenzeit wurde ein Teil der Schadenssumme von wohlwollenden Gönnern Kufners (Anmerkung: u.a. Kanzleramt, Außenamt, Familienministerium) bezahlt.“

(…)

Diebstahl: "Tatsächlich haben, wo immer Kufner gelegentlich auftaucht, die von ihm Besuchten am Ende den Eindruck, von ihm bestohlen worden zu sein. So ging es auch dem Waldviertler "Friedensguru" Gerhard Burger, in dessen Loschberger "Schule des Friedens" Kufner Zeitlang Aufenthalt fand. Nach seiner Abreise fehlten Burgers Ehefrau ein wertvolles Kostüm, und selbst ihr Hochzeitskleid war zugleich mit dem Freund des Hauses verschwunden." 

(...)

Der Sprengmeister: "Man bekam lediglich mit, daß es um einen geplanten Sprengstoffanschlag auf das Russendenkmal auf dem Wiener Schwarzenbergplatz ging. Ein Mann namens Klaus K. hatte zusammen mit einem einschlägig vorbestraften ehemaligen Südtirol-Terroristen (...) Einzelheiten eines weiteren Sprengstoffattentats diskutiert (...) Den Zweck des geplanten Anschlags erfuhr man in Form eines Zitats, daß es "klass' wäre", wenn es gelänge, damit "den Jörg [Haider] in die Höhe zu bomben". (...) Doch auch Emanuel Kubart, der Sprengfachmann und ehemalige Südtirol-Terrorist ließ sich zu Kufners Leidwesen partout nicht zur Sprengung des Russendenkmals überreden." 

(…)

Briefbomben Causa: "Im Klartext: Es galt nun, Jörg Haider eine Beteiligung, zumindest aber die geistiger Urheberschaft an den Briefbombenanschlägen anzuhängen. Klaus Kufner (...) führte seine "Recherchen" als "Undercover-Agent" (...) unter dem Titel "BBA/Briefbomben/Haider". Als erstes wurde ein Naziregister erstellt. Darin verzeichnete Kufner wahllos jeden Namen, der ihm einfiel. (...) Zur Tarnung für seine "gefährliche Tätigkeit" legte sich der selbsternannte Nazi-Jäger in der Folge wechselnde Decknamen zu: Ignaz Härtel, Dr. Kessler, Dr. Freund.“

(...)

„Bitter ernst wurde es erst, als es dieser Figur (Kufner) ab Juli 1995 tatsächlich gelang, die Ermittlungen der EBT entscheidend zu beeinflussen und in seinem Sinne zu steuern. (...) Mehr als 100 Ermittlungsaufträge an die EBT hatten ihren Ursprung in Kufners Phantasien. Zu allem Überfluß wurde er gelegentlich gleich von mehreren Einsatzkommandos der EBT zu ihren Recherche-Einsätzen chauffiert. Einen "Erfolg" hatte der Einsatz des geistig offenbar schwerkranken Mannes unbestrittenermaßen: Der Behördenapparat wurde mit seiner Hilfe mehr als zwei Jahre lang förmlich paralysiert. Indem die EBT und die Briefbomben-Sonderkommission zuerst Kufners Phantasien nachjagten und nun hauptsächlich damit beschäftigt sind, ihn selbst als Nachrichtenschwindler zu entlarven und aus dem Verkehr zu ziehen, blieb zur Ausforschung der oder des wahren Täter(s) nur wenig Zeit übrig.“

(...)

Verleumdung: "Am 8. März 1997 gab ein Zeuge bei der EBT niederschriftlich zu Protokoll, Kufner habe ihm bereits im Jahr 1995 mitgeteilt, daß Staatsanwalt Fasching angeblich seine damals gerade zwölfjährige Tochter sexuell missbraucht habe, weshalb sich diese in psychotherapeutischer Behandlung befinde. (...) Gegen Klaus Kufner wurde von Fasching bereits Strafanzeige wegen Verleumdung erstattet."


Wer nun mehr über den engagierten Klaus erfahren will, dem sei die vollständige Lektüre der Reportage „Der Fall Klaus Kufner“, recherchiert und verfasst vom österreichischen Journalisten Hans Pretterebner, empfohlen, aus dem die obigen Zitate stammen. Dieser deckte übrigens auch den Fall Lucona“, also den größten politischen Skandal Österreichs in der Zweiten Republik, auf. Mehr über den sympathischen Mann aus Österreich gibt’s hier als pdf:


Nun wird Herr Kufner natürlich sagen, all das sei frei erfunden, es handele sich hier lediglich um eine FPÖ-Verschwörung gegen ihn, den Kämpfer für den Frieden und die Kinder. Plausibel, denn in Österreich scheint tatsächlich alles möglich zu sein. Allerdings muss man sich dann doch fragen, warum Kufner nie juristisch gegen diesen Artikel vorging – z.B. in Form einer Verleumdungsklage, einer Abmahnung, einer Gegendarstellung oder ähnliches. Stattdessen packte Herr Kufner nämlich kurz nach Erscheinen der Reportage seine sieben Sachen und verließ Österreich schleunigst in Richtung Rügen, kandidierte dort zwischenzeitlich für die PDS und betreibt nun als inoffizieller Ein Bustan - Embassador erneut eifrig Friedensarbeit . 

Und das freilich nicht allein, sondern gemeinsam mit den Freunden des arabisch-jüdischen Waldorfkindergartens Ein Bustan, wozu auch Ruprecht Polenz zählt. Einzig fraglich ist, ob die deutschen Friedensaktivisten eigentlich wissen, welch „prominente“ Persönlichkeit sie sich hier ins Boot geholt haben. Denn schließlich findet jeder, der mit google vertraut ist, erste Hinweise auf Kufners zweifelhaftes Engagement vor. Andererseits: Wer seit einem Jahr versucht, einen Verein ins dazugehörige Register eintragen zu lassen, dem kann solch ein Flüchtigkeitsfehler schon mal passieren. Der Ein Bustan e.V. i.G. – Front, die wohl vor lauter Stress nicht mal zu einer kurzen Recherche kommt, gilt daher heute mein tiefstes Mitgefühl.



Quelle: Hans Pretterebner: Der Fall Klaus Kufner. Aus: TOP Magazin Nr. 4/5 - Mai 1997.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Sehr geehrte Frau Pyka!
Donnerwetter, Ihre Essays und Recherchen sind bombastisch gut.
Meinen besondern Dank an Sie, bleiben Sie bitte so gut wie bisher und alles erdenklich Gute für die Zukunft. Herzlichen Dank!

Anonym hat gesagt…

Zur Hochstablerin Wachendorff , Alkoholikerin Schuricht und zur Spenden veruntreuenden Kaddor gibt es noch eine Steigerung: K.Ch. Kufner! Der toppt sie alle!

Anonym hat gesagt…

Wer seit einem Jahr versucht, einen Verein ins dazugehörige Register eintragen zu lassen, dem kann solch ein Flüchtigkeitsfehler schon mal passieren

Man fragt sich: Was ist eigentlich so schwer daran einen Verein eintragen zu lassen? Die Anforderungen an einen Verein sind doch minimal, das sollte man doch in einem Monat schaffen, geschweige denn in einem Jahr. Die ganze "Ein Bustan" Gesellschaft ist daher höchst zweifelhaft.

Miko hat gesagt…

Ok...ein Psychopath allererster Kajüte. Schwierig daran ist, dass die Aktivitäten solcher Leute auf den ersten Blick stringent wirken, man meint zu erkennen, dass sie irgendein reales Ziel oder wenigstens eine Idee verfolgen.

Tatsächlich geht es ihm zum Großteil um mediale Aufmerksamkeit, die er ja [noch] via FB bei einer kleinen tiefgrüngesinnten Fangemeinde (hauptsächlich in AT) besitzt.

Man sollte ihm die völlig unverdiente breite Aufmerksamkeit entziehen, und ganz entspannt betrachten, was dann passiert... Psychopathen wird ja bekanntlich schnell langweilig.

Vielleicht gibt er die große Politik ja zugunsten einer anderen sinnstiftenenden Tätigkeit auf.. ;-)

Anonym hat gesagt…

Liebe Jenifer,

nolens volens polenz zeigt sich wieder mal, dass das Heranreifen zum Hard Core Soziopathen oft seinen Anfang nahm in den Marxistisch-Leninistisch-Trotzkistisch ,Maoistisch-Albanistisch-Kommunistisch-RAF, Nationalsorialistisch Antisemismuskursen der 7oer Jahre. Dieser durchgenallte linksextremistische Judenhasser den sie da so gut beschreiben, der ist allerdings schon ein herrausragender Vollpfosten.

Feldheld hat gesagt…

LOL

Wohlstandsmüll ...

Ramon Yps hat gesagt…

Der wäre doch sicher, mit den nicht gesammelten Spenden, aus den nicht stattfindenen Benefizkonzerten, des nicht eingetragenen Nicht-Vereins, der Nicht-Jüdin Wachendorff, geflüchtet. Zusammen mit der Kaddor....;-) Aber er passt ausgezeichnet zu den antisemitischen Selbsdarstellern Wachendorff und Polenz.

Paul Rubatscher hat gesagt…

Sg. Fr. Pyka! Ich danke ihnen für diesen Artikel - er hat mir meinen Tag verschönert und wieder einmal den Beweis erbracht, wie Leute wie die Kufners dieser Welt ticken. Da davon auszugehen ist, dass Kufner und Konsorten Ihren Blog verfolgen, stelle ich mir gerade die entgleisten Gesichtszüge der Herrschaftern Kufner, Polenz, Schuricht und Wachendorff vor. DANKE DANKE DANKE DANKE DAFÜR

Liebe Grüße
Paul Rubatscher

Tom Tucker hat gesagt…

Wow...... Da bekomme ich ja richtig Angst, wenn ich als Österreicher lese, was für Spinner sich in meinem Land so herumtreiben!

Und dieser Kufner hat es tatsächlich geschafft eine der Vorgängerbehörden des heutigen österreichischen Verfassungsschutzes derart aufs Kreuz zu legen? Das ist dann schon etwas peinlich für die Republik.....

"geplanter Sprengstoffanschlag auf das Russendenkmal am Wiener Schwarzenbergplatz"
Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte man doch nach §308 eine Haftstrafe fordern und ihn so für lange Zeit, zumindest in die geschlossene Abteilung bringen können!

"Spendenbetrug und Diebstahl"
Auch ganz und gar keine Kavalliersdelikte!

"er kandidierte zwischenzeitlich für die PDS"
Na das passt ja fast schon zu gut zusammen! :D
Wundert mich, dass er es dort nicht gleich auf Anhieb zum Parteivorsitzenden gebracht hat! Okay, vielleicht war er denen als einfacher Durchschnitts-Wahnsinniger dafür doch noch etwas zu moderat....

Also, meine lieben deutschen Nachbarn: Wie ich sehe, habt ihr den Kerl jetzt an der Backe.
Und dir, liebe Jennifer, geht er mit seinem Kindergarten auf den Zeiger.....
Naja, viel Spaß mit dem Typen! :P

Bernd Huber hat gesagt…

Liebe Jennifer Nathalie,
ich könnte Sie knutschen, Ihrem Mut, sich gegen diese (aufgrund der Forenhaftung mutmasslichen) intelligenzfreien Hausfrauen, Arbeitslosen, Alkoholiker, Verbrecher, Linksextreme etc. gebührt mein höchster Respekt. Dieser Verein wird auch noch von einem MdB Polenz unterstützt, das hat wahrhaft schon eine tragische Komik. Nun erwarten wir die von Ihnen im Vorfeld bereits avisierte "Rechtfertigung" des Ösis Kufner, die sie klugerweise schon vorab angekündigt haben. Lesen ist halt Sinnentnahme.
BRAVO an eine Journalistin mit grosser Zukunft.

Anonym hat gesagt…

Der Text sagt sehr viel über die Seele und die moralischen Grundsätze der Autorin aus.

Andreas K. hat gesagt…

Lieber Anonym,

und was sagen Sie zur Seele und den moralischen Grundsätzen Klaus Kufners? Nicht nur hinsichtlich seiner zweifellos bewegten Vita, sondern auch bezüglich seines schamlosen Verhaltens gegenüber einer unbescholtenen 22-Jährigen? Sind Sie auf Facebook? Falls ja, dann hätten Sie dort sehen können, wie Herr Kufner seit mittlerweile zwei Monaten täglich und wie ein tollwütiger auf Frau Pyka losgeht und sie dabei auf unterstem Niveau verleumdet und diffamiert. Haben Sie vielleicht eine Erklärung dafür, warum ein über 50-jähriger Mann sowas betreibt? Wissen Sie wie es kommt, dass ein Mann, der derart viel auf dem Kerbholz hat, eine junge Frau moralisch belehren will, Sie am Telefon belästigt und Sie zu Unrecht in die rechtsextreme Ecken drängen will, während er selbst ja nun wirklich kein Heiliger ist?

Auf Ihre Antwort bin ich gespannt.

Stottlemeyer hat gesagt…

Die Wachtelkrishnas sollten zumindest eine Schachtel Merci und einen Blumenstrauß an JNP schicken, dafür, dass sie aufgezeigt hat, wer sich da an sie angewanzt hat.

Wenn der auch nur den kleinen Finger an die Spendenkasse bekommen hätte, wäre diese wenige Augenblicke irgendwo in den Hochebenen von Paraguay gewesen - und er mit ihr.

Yael hat gesagt…

Sehr interessante Infos. Schrecklich welche Betrüger in diesem Land herumlaufen und noch protegiert wird.
Weiß eigentlich die CDU, wenn Polenz da so protegiert und was der so treibt?

David49 hat gesagt…

Großartige Rechche! Alles, aber auch alles, was hier dokumentiert wurde, ist keinerlei Überraschung für mich. Ich wundere mich nur über die selbstverliebte Eitelkeit eines cdU-MdBs, der in seiner Profilneurose nicht die geringsten Gebote der Nachprüfung seiner "Freunde" für notwendig hält und sich von einer Ansammlung von hochstapelnden Geistesgestörten und Berufstrinkern zur armseligen Gallionsfigur machen lässt, ohne selbst zu merken, welch traurigen, aber nützlichen Idioten er damit abgibt!!!

anti3anti hat gesagt…

Man darf nicht allen Informationen im Internet und anderswo trauen. Wenn Klaus Kufner, der absonderlich reagiert, nicht dagegen vorgeht, ist dies nicht gleichbedeutend, dass die Informationen stimmen.

Doch auch wenn nur die Hälfte wahr sein sollte, weiß nun Polenz, dass er ein nützlicher Idiot ist. Er sollte denen dankbar sein, die ihn vor Typen wie Kufner warnen. Es ist davon auszugehen, dass Polenz auf Grund seiner Wahnvorstellungen nicht dazu fähig ist.

Rebecca Pini hat gesagt…

Ich habe – als Unterstützerin des Kindergartens Ein Bustan – Ihren Artikel mit Interesse gelesen, Frau Pyka. Eine Frage stellt sich mir jedoch: Sie berufen sich hier auf nur eine (einzige) Quelle. Drum hat es mich nicht viel Aufwand gekostet, ein wenig nachzurecherchieren (Sie wissen ja, ich bin – im Gegensatz zu Ihnen – vielbeschäftigt). Nun ja, mit nur wenigen Klicks in Google finde ich heraus, dass der von Ihnen zitierte und hochgeschätzte Herr Pretterebner in den 90er Jahren Abgeordneter der FPÖ war, was Sie in Ihrem Beitrag nirgendwo erwähnen. Tja, und unter „FPÖ“ in Wikipedia lese ich: „Im Parteivorstand waren insbesondere in den ersten Jahrzehnten nach der Parteigründung zahlreiche ehemalige SS-Offiziere und ehemalige NSDAP-Mitglieder vertreten.“ Das reicht mir, um zu entscheiden, dass dieser Herr für mich (als Erbin der jüdischen Schicksalsgemeinschaft) keine Quelle ist, die ich ernst nehmen oder der ich Glauben schenken kann. Zumal Herr Kufner offensichtlich Jude ist und es daher nur logisch ist, dass er von einem Herrn Pretterebner diffamiert wird. Ich muss gestehen, dass ich erstaunt bin ob der dünnen Recherche einer derart ehrgeizigen Nachwuchsjournalistin wie Ihnen. Mein guter und wohlwollender Rat (einer alten Dame, die ich im Vergleich zu Ihnen nun einmal bin): Achten Sie darauf, Ihren Namen nicht zu besudeln und Ihre Karriere sowie ihr Leben damit nicht zu ruinieren. Bestimmt lässt sich noch einiges Unappetitliches nachrecherchieren zur Person von Pretterebner. Das würde ich Ihnen raten und wäre dankbar drum. Ich würde mich redlich freuen, wenn Sie Ihr Talent nutzen würden, um sauber zu recherchieren. Denn wie gesagt, meine Zeit ist knapp.

Anonym hat gesagt…

Henryks trffender Kommentar: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/dem_polenz_sein_freund/

Tom Tucker hat gesagt…

Die Tatsache, dass Hans Pretterebner 1994 und 1995 als Abgeordneter für die FPÖ im Nationalrat war, disqualifiziert ihn bestimmt nicht als Journalisten!

Auch wenn (was ich nicht glaube), seine Recherchen über Kufner ideologisch motiviert waren, würde das die Resultate und Erkenntnisse daraus nicht automatisch falsch machen!
Fakt ist, dass eine von Preterebners Quellen ja die ehemalige "Einsatzgruppe zur Bekämpfung des Terrorismus" war. Und wenn die schon mal so einen peinlichen Fehler, wie den, dass sie sich von Kufner so oft an der Nase herum führen haben lassen zugeben, dann muss schon was Wahres dran sein.
Denn so einen beschämenden Fauxpas erfindet man nicht, nur um irgendeinen missliebigen Klaus Kufner als Nachrichtenschwindler zu diffamieren.

Angesichts dieser Tatsachen, ist Pretterebner als Quelle schon durchaus als glaubwürdig zu betrachten.

Pätus Bremske hat gesagt…

Liebe Frau Pini,

Ihre Zeit ist nicht knapp. Ihnen stehen pro Tag 24 h zur Verfügung, wie allen anderen Lebewesen auch. Diese Stundenzahl gilt wissenschaftlich als gesichert.

Wenn Sie sich im Übrigen auf die Wikipedia beziehen, was parteipolitische Verstrickungen mit den Nationalsozialisten angeht, sollten sie dort den Artikel „Liste ehemaliger NSDAP-Mitglieder, die nach Mai 1945 politisch tätig waren“ aufrufen.
Nazis und SS-Miglieder fanden sich u. a. (und das nicht zu knapp!) bei: CDU, SPD, FDP, SED in Deutschland, SPÖ, ÖVP, FPÖ in Österreich.

Ihrer Argumentation zufolge, Frau Pina, sind alle Menschen, die jemals Mitglieder der genannten Parteien waren, oder als Kandidaten für sie auftraten, unglaubwürdig; auch Ruprecht Polenz.

Herr Kufner hat für die PDS kandidiert, damals der direkten Nachfolgepartei der SED. Nicht nur, dass die SED von ehemaligen Nazis durchsetzt war, diese Partei hat in Deutschland auch 40 Jahre lang auf Menschen schießen lassen wie auf Hasen. Sie sollten daher genauer ausführen, warum Klaus Kufner glaubwürdiger ist als Herr Pretterebner.

Wäre es nicht angebracht, etwas differenzierter darzulegen, warum es „logisch sei“, dass Herr Pretterebner den Klaus Kufner diffamiere, weil dieser „offensichtlich Jude“ sei. Haben Sie denn Belege dafür, dass Herr Pretterebner Antisemit ist? Oder schlussfolgern Sie dies allein daraus, dass er für eine Partei kandidierte, der nach dem Krieg auch Nazis und SS-Leute beigetreten waren? So wie es bei allen größeren und auch kleineren Parteien der Fall war?

Dass er qualifiziert und fundiert recherchiert, hat er in der Affäre Lucona jedenfalls eindrucksvoll bewiesen. Unter dem Stichwort Lucona können Sie sich bei der von Ihnen als Quelle bevorzugten Wikipedia über diesen Sachverhalt informieren.

Sie schreiben: „Bestimmt lässt sich noch einiges Unappetitliches nachrecherchieren zur Person von Pretterebner.“ Das heißt übersetzt nichts anderes als: „Ich könnte Ihnen noch tausend Argumente nennen, wenn ich nur welche hätte.“

Ich hoffe, mit diesem Beitrag den Prozess des Denkens bei Ihnen angeregt zu haben.

Mit vorzüglichster Hochachtung
Pätus Bremske

Paul Rubatscher hat gesagt…

@rebecca pini
sie sollten sich vielleicht weniger über den "aufdecker" der kriminellen aktivitäten von klaus kufner aufregen, sondern darüber, was er aufgedeckt hat. sie haben recht - nur weil gegen anwürfe nicht vorgegangen wird, heisst das nicht, dass sie stimmen. aber jemand der so viele ressourcen in seinem vermeintlichen kampf gegen andersdenkende aufgbringt wie ein hr. kufner, wäre doch damals SOFORT und mit ALLER HÄRTE gegen diese unterstellungen vorgegangen. immerhin sind diese behauptungen, so sie falsch sind, geeignet den ruf (sofern man einen hat) zu ruinieren. so aber kann sich jeder, der diese geschichte mit gesundem menschenverstand verfolgt hat, sich seinen reim drauf machen. für hr. kufner allerdings ergibt sich daraus die unbezahlbare möglichkeit DIESMAL gegen die anschuldigungen vorzugehen. offensichtlich hat er derzeit ja ohnehin nichts wichtiges zu tun (jedenfalls hat er genug zeit auf fb tagtäglich andersdenkende zu diffamieren und zu beschimpfen). ich bin SEHR gespannt darauf. sollten wir erneut nichts diesbezügliches hören, dürften selbst die letzten der kufner-fans kapiert haben, wen sie sich da ins boot geholt haben...

Roithamer hat gesagt…

Während ich das über diesen Kufner hier las, fragte ich mich, wieviele von sonne Leute es sonst noch gibt.

Anonym hat gesagt…

Der Irre hat jetzt die Gelegenheit gegen HMB und Frau Pyka eine Strafanzeige oder Unterlassungsklage zu stellen. Wenn er das nicht tut, wird schon alles was Frau Pyka schrieb stimmen.
Mir tut Frau Pina leid, sie ist einem Geisteskranken auf Leim gegangen. Und jetzt will sie noch nicht wahrhaben, dass sie betrogen worden ist. Übrigens, die Tatsache, dass jemand "offensichtlich ein Jude ist" ist noch kein Beweis, dass er besser oder schlechter als ein Nichtjude sei. Unter Juden gibt es und gab es immer Kluge und Dummen, Ehrlichen und Halunken. Wie unter jeder anderen Gemeinschaft. Wegen Geburt als Jude ist man nicht automatisch ein Kohen Tzaddik.

Bran the blessed hat gesagt…

@Frau Pini: Ihre Argumentation ist bemerkenswert. In der FPÖ hatte es Nazis, also ist Pretterebner Nazi, also unglaubwürdig.
Es wird sie vermutlich überraschen, zu lesen, dass in der Nation namens Deutschland früher ungeheuer viele Nazis unterwegs waren und SOGAR NACH der Machtübernahme durch die Alliierten recht viele ehemalige Nazis in diesem Land verblieben.
Würden Sie nun behaupten, dass die Deutschen per se unglaubwürdig sind, weil sie Angehörige eines Volkes sind, das früher mal so und so viele Nazis hatte?
Und das muss ich doch schon mal fragen, da Sie diese Begrifflichkeiten hier so leichtfertig um sich werfen: Ist es nicht eine recht anstrengende Last, die Erbin der jüdischen Schicksalsgemeinschaft zu sein (was immer das eigentlich heissen mag)?