Dienstag, 7. Februar 2012

Klaus Kufner antwortet ...

... und zwar wie erwartet, das heißt, ohne Antwort auf die entscheidende Frage. Sehen Sie selbst:

Meine Prognose: "Nun wird Herr Kufner natürlich sagen, all das sei frei erfunden, es handele sich hier lediglich um eine FPÖ-Verschwörung gegen ihn, den Kämpfer für den Frieden und die Kinder. Plausibel, denn in Österreich scheint tatsächlich alles möglich zu sein. Allerdings muss man sich dann doch fragen, warum Kufner nie juristisch gegen diesen Artikel vorging – z.B. in Form einer Verleumdungsklage, einer Abmahnung, einer Gegendarstellung oder ähnliches. Stattdessen packte Herr Kufner nämlich kurz nach Erscheinen der Reportage seine sieben Sachen und verließ Österreich schleunigst in Richtung Rügen, kandidierte dort zwischenzeitlich für die PDS und betreibt nun als inoffizieller Ein Bustan - Embassador erneut eifrig Friedensarbeit."


Und hier das Statement aus Rügen:

"Klaus Kufner

OFFENE ERKLÄRUNG VORAB - DEMNÄCHST MEHR IN MEINEM BLOG

Ich werde mir weder von einem Herrn Pabst, Jennifer Pyka, Adam Poznanski oder sonstwem den Mund verbieten lassen. Man stelle sich nur mal vor, es gäbe einen NPD-Ministerpräsidenten in Deutschland, so wiie a la Haider in Kärnten, wie er es einst war. Und ein NPD-Abgeordneter (FPÖ) würde solch eine Publikation über einen Menschen verfassen. Wie glaubwürdig wäre das denn?!
Die FPÖ in Österreich ist die NPD in Deutschland.

Der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich besteht darin, dass Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Österreich nahezu gesellschaftsfähig ist, zumindest sosehr, dass man damit auch Landeshauptmann=Ministerpräsident werden kann.

Nachdem mir Herr Pabst mir anrät, dass ich ja nix gegen eine FPÖ-"Verschwörung" schreiben soll, nimmt er die FPÖ somit in Schutz. Frau Pyka hat leider einige juristische Fehler gemacht, denn sich nur auf eine einzige Quelle und die aus dem Eck der FPÖ/"NPD" zu beziehen ist etwas karg und verstößt gegen das Gebot dem Betroffenen der Vorwürfe Stellung nehmen zu lassen. Und zuletzt, so unsauber wie Frau Pyka nun mal ist (gar nicht koscher), bemüht sie nahezu ausschließlich einen einzigen alten Artikel aus den 90ern um diesen zu zitieren.

Übrigens, wenn wer mit Herrn Pretterebner persönlich telefonieren will: +4915128355 in Wien. Und wenn wer wissen will wer der Herr Pretterebner wirklich ist, dann hier ein paar unzweifelhafte jüdische Stimmen abfragen: so zum Beispiel einfach den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde anrufen – Dr. Ariel Muszicant, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Gabriel Lansky RA Wien einer der Rechtsanwälte der jüdischen Gemeinde zu Wien) oder Johanna Nittenberg die Theodor Hertzls" Illustrierte Neue Welt" in Wien fortführt unter:+43-1-535 63 01. Denn da kann man wirklich erfahren "wer" der Hans Pretterebner ist.

Die Quelle von Frau Pyka ist einfach aus dem österreichischen Rechtsextremismus stammend, mit der Frau Pyka offensichtlich keine Berührungsängste hat.

Nun, wenn die jüdische Gesellschaft in Deutschland mit der FPÖ keine "Probleme" hat, ja mehr noch, mit der FPÖ/NPD Allianzen eingeht, dann bezweifle ich die jüdische Solidarität von Frau Pyka die sie mit ihrer "Identität" den Anschein zu erwecken sucht …."

Mehr dazu auf seiner eigenen Facebook-Präsenz: https://www.facebook.com/klaus.kufner/posts/364096900284678

Sowie auf der Pinnwand von Ruprecht Polenz: https://www.facebook.com/ruprecht.polenz/posts/356755127681440

Jetzt fragen wir uns: Warum pocht Herr Kufner erst jetzt, 15 Jahre nach Erscheinen des Artikels, auf das "Gebot dem Betroffenen der Vorwürfe Stellung nehmen zu lassen"? Warum gibt er österreichische Nummern mit deutscher Vorwahl an? Und warum lande ich bei der "REALIS Liegenschaftsmanagement GmbH", wenn ich die angebliche Nummer Pretterebners mit österreichischer Vorwahl wähle? Und: Was kann ich dafür, wenn Herr Kufner seit seiner Flucht an den äußersten Zipfel Deutschlands nicht mehr Gegenstand der täglichen Berichterstattung war? Achja, und was hat Herr Kufner sich eigentlich dabei gedacht, sein Publikum ausgerechnet an Gabriel Lansky zu verweisen? Denn schließlich ist Herr Lansky niemand anderes als der ehemalige Rechtsanwalt des Lucona-Drahtziehers und daher wegen sechs-fachen Mordes verurteilten Udo Proksch. Dass Lansky demnach nicht allzu gut auf Herrn Pretterebner, dessen Recherchen in der Lucona-Affäre Lanskys Mandanten Proksch letztlich hinter Gitter brachten, zu sprechen ist, dürfte klar sein. Aber auf Rügen ticken die Uhren offenbar anders, oder?

Fragen über Fragen, deren Antworten wir hoffentlich "demnächst" in seinem Blog oder gar in der Qualitätszeitung "MV Times" nachlesen können.


 ----------------------------------------------------------------------------------------------

Nachtrag: Derweil hat sich sogar schon die selbst ernannte Anwältin Kufners auf seiner Pinnwand eingefunden und dort ein glühendes sowie höchst überzeugendes Verteidigungsplädoyer gehalten.

"Anette Krug: Das was sie Herrn Kufner vorwerfen, das werfe ich unserem Pykamädchen vor, die angeblich begnadete Schreiberline, vor der ich bislang nur das eine Thema vernehmen konnte, die ständig das gleiche Süppchen kocht und die kontinuierlich irgendwelche Leute diffamiert und auch völlig respektlos neu tituliert. Von ihren äußerst dubiosen "Quellen" aus dunkelbrauner Brühe ganz zu schweigen. Von Niveau kann hier absolut nicht die Rede sein. Nun nachdem der Kindergarten wohl nicht mehr ganz so der Stein den Anstosses ist, werden einzelne Personen und Förderer herausgepickt und und aufs übelste diskreditiert. Ich bin ja fürwahr kein Fan vom verrückten Dr. Frankenstein, der hier wie wild Judennachweise (klingt so ähnlich wie Ariernachweis --> ekelerregend!!) fordert, aber in einem hat er vollkommen recht: Es handelt sich hierbei um ein profilneurotisches anerkennungsgeiles pubertäres Mädel, die es noch dazu nötig hat, sich selbst auf ihrer und ihrer Erzeugerin Pinnwand selbst zu beweihräuchern und ihre Karriere auf Kosten anderer aufbauen will.... Seriöser und professioneller Journalismus schaut m. A. n. anders aus."


Kommentare:

Isauricus hat gesagt…

''so unsauber wie Frau Pyka nun mal ist (gar nicht koscher)''

Verleiht dem Mann einen Orden für diese äusserst rhetorisch-perfekte Einmaligkeit! o.O
Cicero wäre sicher stolz und würde ihn ob seiner Eloquenz loben...

Yael hat gesagt…

"Pykamädchen
Es handelt sich hierbei um ein profilneurotisches anerkennungsgeiles pubertäres Mädel, die es noch dazu nötig hat, sich selbst auf ihrer und ihrer Erzeugerin Pinnwand selbst zu beweihräuchern und ihre Karriere auf Kosten anderer aufbauen will"

Hoffentlich gibt es nicht so viele dumme Anwälte in Dtl, die ein derartiges infantiles Verhalten an den Tag legen und so unterirdisch "argumentieren".
Einfach nur peinlich.

heplev hat gesagt…

Wenn die so Prozesse führt und dort so argumentiert wie in diesem Eintrag, dann gnade Gott ihren Mandanten!
Und wenn Jenny so schreiben würde, wie Kufner et.al. ihr das vormachen, dann wäre sie das, was sie ihr vorwerfen. Tut sie aber nicht, sie kann ordentliches, kreatives und korrektes Deutsch schreiben, das auch noch vernünftig zu lesen ist.
Jenny, mach weiter. Lass' dich von den Irren nicht irre machen. "Viel Feind, viel' Ehr" ist Quatsch, aber diese Leute nicht zu Feinden zu haben, das wäre tatsächlich ohne jegliche Ehre.

Martin hat gesagt…

Herrje, was sind das nur für grauenhaft dumme Menschen....
Andererseits natürlich ein schönes Zeugnis für die Widerstandsfähigkeit des Menschen, das er sogar mit nur rudimentär vorhandenen zerebralen Funktionen, wie bei Krug und Kufner, es schafft sich selbst zu erhalten.

Yael hat gesagt…

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/dem_polenz_sein_freund/

Anonym hat gesagt…

Gründlich lesen sollte manchmal schon etwas bringen. In keinem Moment habe ich Partei für Herrn Kufner ergriffen oder gar behauptet, ich sei seine Anwältin. Es ging hier lediglich um meine rein subjektive Meinung was Frau Pykas Blogeinträge und Berichte betrifft, in denen ich tatsächlich bislang nur mitbekam, daß irgendwelche Leute durch den Kakao gezogen wurden.
Als angehende Journalistin und somit Person des öffentlichen Lebens, muss man lernen, eben auch mit Kritik umzugehen, und das möglichst souverain ohne gleich zu beissen. Das steigert die Seriösität ungemein und ich denke, wenn sie ihren Weg machen will, wird sie wohl öfters damit konfrontiert werden müssen ;)
Herzlichst
Anette Krug

Yael hat gesagt…

Als Anwältin muss man wissen, wie man sich in der Öffentlichkeit zu äußern hat. Ihr Sprachstil spricht nicht für Sie. Damit müssen Sie klar kommen. Es ist einfach nur peinlich.

Anonym hat gesagt…

Ich gebe es auf, es scheint sich hier um Leute zu handeln, die ganz offensichtlich des Lesens nicht mächtig sind! ICH BIN KEINE ANWÄLTIN, DAS WAR IRONIE VON FRL. PYKA! *augenroll*

Grüsse A. Krug

Tom Tucker hat gesagt…

Tja, geschätzte Frau Krug: Die Tatsache, dass sie keine Anwältin sind, wird sicher einen Seufzer der Erleichterung bei der Anwaltskammer auslösen; jedoch ist der Grund ihrer wenig schmeichelhaften Erwähnung in diesem Blog-Eintrag doch auch, meines Erachtens nach, eine gewisse Ironie in ihrer Argumentation.

Sie regen sich doch darüber auf, wie "DAS PYKAMÄDCHEN" (...)
"kontinuierlich irgendwelche Leute diffamiert und auch völlig RESPEKTLOS NEU TITULIERT"
Fällt ihnen dabei was auf?

Noch ein Beispiel: Es passt ihnen nicht dass "Personen (...) aufs Übelste DISKREDITIERT werden"
und nennen Frau Pyka gleichzeitig
"ein PROFILNEUROTISCHES, ANERKENNUNGSGEILES, PUBERTÄRES MÄDEL (...) das sich ihre Karriere auf Kosten Anderer aufbauen will"

Ich will ja nicht kleinlich sein, aber wenn man Niveau und Seriosität einfordert, dann wäre es sicher nicht dumm, wenn man diese Forderung durch eigene Anfeindungen und Bosheiten nicht gleich wieder ad absurdum führen würde.

Yael hat gesagt…

Tom Tucker hat gesagt...
"Tja, geschätzte Frau Krug: Die Tatsache, dass sie keine Anwältin sind, wird sicher einen Seufzer der Erleichterung bei der Anwaltskammer auslösen"

Besser kann mans nicht formulieren.

Ach Frau Krug,

egal was Sie sind: Sie sind die Unsympathie in Person.

Anonym hat gesagt…

Herr Tucker,

sie haben vollkommen recht. Es war nicht die feine englische Art meinerseits. Asche über mein Haupt. Andererseits schreibe ich mir nicht auf die Fahne, eine aufstrebende und seriöse Journalistin zu sein. Ich bin lediglich Medienkonsumentin und meine subjektive Meinung interessiert wohl keine alte Sau, bis auf ein paar Fans von Frl. Pyka. Bei Frau Pyka ist es etwas anderes, will sie doch ein breites Publikum erreichen, wie ich annehme.

Tom Tucker hat gesagt…

Frau Krug.... nichts für Ungut, aber jetzt mal Hand auf Herz:
Sie haben doch in Wahrheit kein Problem damit WIE Frau Pyka etwas schreibt. Sie stören sich daran, DAS sie etwas schreibt, das ihren Ansichten diametral gegenübersteht!

Es ist so eine alte Ausrede, bei einem Journalisten der einem nicht passt, zu sagen, der ist unqualifiziert, gekauft, verblendet oder von schlechtem Charakter.
Ihnen passt einfach Frau Pykas Standpunkt nicht!

Wenn sie nämlich an Frau Pykas zugespitzter und unzimperlicher Argumentationsweise Anstoß nehmen, dann müssten sie vielen Journalisten und vielen Bloggern ihre "subjektive Meinung" kundtun.

Bruno Koob hat gesagt…

Liebe Jennifer,

würden Sie mich eventuell heiraten?

Ergebenst,

Ihr Bruno